man lernt für die Schule nicht für…

man lernt für die Schule nicht für…

Kunstunterricht in der Schule – ein für die meisten eher trauriges Kapitel.

Wasserfarben in schlechter Qualität auf dünnem Zeichenpapier, die Farben trübe, das Papier hat sich gewellt.

Es wurde ein Thema vorgegeben, man hat sich irgendwie daran versucht, Anleitung gab es in der Regel nicht. Am Ende gab es eine schlechte Note, man wusste aber nicht wieso. Oder es gab eine überraschend gute Note, man wusste genau so wenig wieso.

Das ist eines der wenigen generationenübergrifenden Konstanten!

Dass einem da der Spaß am Malen vergeht – wen wundert’s?

Und wenn man im Jahr 2017 im Kunstkurs des Gymnasiums noch Wäscheklammern und Steine zeichnen muss, dann ist das vielleicht nur deshalb, die Leidensfähigkeit jungen kunstbegeisterten Menschen zu prüfen. Denn wer ein echter Künstler werden will, das wissen wir nicht erst seit Van Gogh, der muss sich im Leben eben durchbeißen.

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Entweder er schafft es, oder er wird Kunstlehrer am Gymnasium und lässt seine Schüler dafür büßen, dass man selber nicht den Durchbruch geschafft hat.

Oder, und das gibt es natürlich auch, man gibt die Freude am Zeichnen und an den Farben weiter, man steckt seine Schüler an mit der Begeisterung am eigenen Tun. Man animiert dazu, immer neues auszuprobieren, man fördert und fordert und kitzeln verborgene Talente heraus.

Und ganz egal, wie man den Kunstunterricht an der Schule erlebt hat, irgendwann kommt bei Vielen die Kreativität zum Vorschein, auch wenn sie lange unterdrückt wurde – schließlich musste man ja auch einen vernüfntigen Beruf lernen und vieles mehr – man ist nie zu alt, um sich an Bleistift, Buntstift oder Pinsel zu wagen.

In diesem Sinne: Ran ans Stiftepaket und draufloskritzeln!

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